Theatergruppe zeigte afrikanisches Märchen

In drei Aufführungen brachte die EGF-Theatergruppe in der letzten Schulwoche ihr diesjähriges Stück „Kiriku und Karaba“ auf die Bühne des Jungen Theaters Forchheim.

In einem kleinen Dorf der westafrikanischen Savanne verbreitet die böse Zauberin Karaba Angst und Schrecken. Alle Männer sind verschwunden, die Wasserquelle hat sie vertrocknen lassen, Hungersnot und Verzweiflung überkommen die Dorfbewohner. Eines Tages jedoch kommt Kiriku auf die Welt. Er ist winzig, aber kann schon im Bauch seiner Mutter sprechen. Kiriku ist ein außergewöhnliches Kind, das weiß, was es will: sein Dorf von der Zauberei Karabas befreien. „Kiriku und Karaba“ ist ein Märchen aus Westafrika, dessen Inszenierung darauf zielte, eine kleine westafrikanische Märchenwelt entstehen zu lassen. Dieser Herausforderung stellten sich die 15 Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 9. Klasse gemeinsam mit ihrem Lehrer Bernd Pillipp, deren Bewältigung allerdings nur durch die hervorragende Anleitung durch Joël Guehi möglich wurde. Er war in diesem Schuljahr als Fremdsprachenassistent in Forchheim tätig und hat die Geschichte von „Kiriku und Karaba“ aus seinem Heimatland, der Elfenbeinküste, zunächst der Theatergruppe nähergebracht, um sie dann mit den Schülerinnen und Schülern mit Liedern, Tanzchoreographien und nicht zuletzt original afrikanischen Kostümen in einer Abend- und zwei Vormittagsvorstellungen dem Publikum im Jungen Theater zu präsentieren.

Text: Bernd Pillipp / Joël Guehi

Fotos: Kolja Lücking

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