Porta-Vorchheimensis-Wettbewerb 2018

Am 5.11.2018 wurden die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Schreibwettbewerb des Rotary Clubs in der Kaiserpfalz geehrt.

Seit 2008 lobt der Rotary Club Forchheim alljährlich den Schreibwettbewerb Porta Vorchheimensis für die beiden Forchheimer Gymnasien aus.

Jedes Jahr wird eine der Tafeln des bronzenen Kunstwerks von Harro Frey, das seit 2002 die Fußgängerzone schmückt und Szenen aus der Stadtgeschichte zeigt, zum Thema gemacht. 2018 widmete sich der Wettbewerb der elften und damit vorletzten Tafel der Porta. Sie erinnert an den Reichsdeputationshauptschluss von 1803 - das Ereignis, das aus der zum Hochstift Bamberg gehörenden Festung Forchheim eine bayerische Stadt machte. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe von HGF und EGF waren aufgefordert, sich dieses Themas in einem historischen Aufsatz oder einer fiktionalen Erzählung anzunehmen. Trotz ihrer – bedingt durch die fast zeitgleich fällige Abgabe der Seminararbeiten – wirklich knappen Freizeit hatten dieses Jahr Anna Soutschek, Melissa Fritsch und Leon Kimling aus Q12 sowie Leander Eitner aus Q11 immer noch die Energie, sich mit diesem einschneidenden Kapitel in der Forchheimer Stadtgeschichte auseinanderzusetzen. Es entstanden drei historische Abhandlungen, die zum Beispiel fragten, warum auch die Brauerei Greif das bayerische Reinheitsgebot befolgen muss oder was Graf Montgelas mit Forchheim zu tun hatte. Leon Kimling hingegen verarbeitete den Stoff zu einem Minidrama, in dem der Forchheimer Bürgermeister gewitzt zwischen einem französischem General, dem Bamberger Fürstbischof und einem bayerischen Zivilkommissar lavieren muss. Wir gratulieren den Schülerinnen und Schülern zu ihren Preisen und freuen uns über so viel Engagement für die Geschichte Forchheims.

 

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