Festakt zur Übergabe des generalsanierte EGFs

Am 19.10.2018 konnte nach langen Jahren der Bautätigkeiten das generalsanierte Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim im Rahmen einer Festveranstaltung feierlich übergeben werden.

Das abwechslungsreiche Programm der Festveranstaltung begann musikalisch mit „Eye of the Tigerbear“, ein Stück das die Jungen Posaunen einstudiert hatten. In der Auftaktrede begrüßte StD Reinhold Otzelberger die Ehrengäste und ermöglichte einen ersten interessanten Einblick in die Baugeschichte und manche Details der Generalsanierung.

Ein besonderes Highlight seines Beitrags war die Ehrung des Hausmeisters, Hans Müller, der immer mit Rat und Tat auf der Baustelle verfügbar war und einen wertvollen Beitrag zur Fertigstellung leistete. Im Anschluss würdigte der Personalratsvorsitzende, Rainer Lex, das Erreichte, wobei er als Altphilologe auf die Kategorien des antiken Baumesters Vitruv zurückgriff und damit den Bau beurteilte. Schulleiter Karlheinz Schoofs setzte die Reihe der Redner fort. Er dankte in verschiedene Richtungen, allen voran dem Landkreis Forchheim, für die Bereitschaft, in die Rahmenbedingungen für Bildung zu investieren. Aber auch die Geduld und das Improvisationsgeschick von Schülern und Lehrern wurden gelobt: Sie mussten immer wieder Einschränkungen hinnehmen und haben diese Situation gemeistert. Zum Schluss verglich OStD Schoofs das Ehrenbürg-Gymnasium mit einem Raumschiff, das nun, wie die Enterprise, bereit ist, neue Abenteuer bzw. pädagogische Aufgaben zu bestehen.

Klaviermusik von Claude Debussy, gekonnt dargeboten von Julia Schwab, sorgte für eine willkommene Abwechslung, bis dann durch die anwesenden Geistlichen, Pfarrerin Ute von Seggern und Regionaldekan Martin Emge, Segensworte für die wiederhergestellte Schule gesprochen wurden.

Landrat Dr. Hermann Ulm erinnerte sich in seiner Rede an die eigene Schulzeit am EGF und kam dann auf die aktuelle Lage zu sprechen. Dabei verteidigte er den Entschluss, das Ehrenbürg-Gymnasium generalsanieren zu lassen, mit klaren Worten in Richtung unberechtigter Kritik. Das Landratsamt Forchheim wird seinen Kurs in der erfolgreichen Bildungspolitik fortsetzen.

Leonie Ge erfreute das Publikum auf dem Klavier mit einer temperamentvollen Interpretation von Robert Schumanns „Jäger auf der Lauer“.

Architekt Markus Schwarzmann würzte seine Ansprache mit sehr aufschlussreichen Details aus den baulichen Maßnahmen und mit Einblicken in die Herausforderungen, die das Architektenbüro Schwarzmann zu bewältigen hatte. Kurios auch seine Begegnung mit der Bauaufsicht, die letztlich aber gut ausging, wie alles auf der Baustelle: Es gab keinen Unfall, Gott sei Dank! Herr Bürgermeister Streit ließ es sich nicht nehmen, ein Grußwort der Stadt Forchheim zu sprechen, die ebenfalls hinter den Schulen der Stadt steht, weil sie zum kulturellen Leben in der Region ihren Beitrag leisten. Den äußerst gelungenen Schlusspunkt der Veranstaltung setzte die EGF-Bigband unter der Leitung von Hermine Just mit ihren Gesangssolisten angeführt durch Rainer Martin. Spätestens durch den Elbertritscher Tanz wurde der sogenannte „Bärenfang“ richtig eingeweiht, der „Problembär“, dargestellt von Lehrer Ottmar Bösl, entpuppte sich bald als harmlos und tanzfreudig. Ein Spaß, der alle erfreute und auf ideale Weise zum Stehempfang überleitete.

Karlheinz Schoofs

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