Europäisches Jahr des Kulturerbes

2018 ist das Europäische Jahr des Kulturerbes. Dazu gehören nicht nur Gebäude und Naturlandschaften, sondern vor allem auch das immaterielle Erbe: Bräuche, Gepflogenheiten, Musik, Spiele, Essen etc. Das gilt es zu erhalten und zu feiern, mit Veranstaltungen, Projekten und Festen. Und dessen Vielfalt lernt man am besten auf Reisen kennen.
Dieses Kulturerbe war das Thema des diesjährigen Übersetzerwettbewerbs Juvenes Translatores.

Am 22. November 2018 stellten sich sechs Schüler/innen des EGF – Katharina Bork, Laura Heidner und Stefan Wegert aus der Q11 und Melissa Fritsch, Emma Steinmann und Luis Reutter aus der Q12 – der Herausforderung des Übersetzens. Der Wettbewerb wurde – wie jedes Jahr – von der Generaldirektion Übersetzung der Europäischen Kommission ausgeschrieben und richtete sich an die Schüler/innen des Jahrgangs 2001 aller 28 EU-Staaten. Die Zahl der pro Mitgliedstaat ausgewählten Schulen entsprach dabei der Zahl der Sitze ihres Landes im europäischen Parlament. Insgesamt waren 751 Schulen für den Wettbewerb zugelassen, davon 96 aus Deutschland – und das EGF hatte wieder das Glück, ausgelost worden zu sein. Am Tag des Wettbewerbs arbeiteten dann die Schülerinnen und Schüler in ganz Europa zeitgleich an ihren Übersetzungen, wobei sie sich Ausgangs- und Zielsprache frei wählen konnten; Bedingung war nur, dass es EU-Amtssprachen sein mussten. Die Mehrheit unserer Schüler entschied sich dafür, aus dem Englischen ins Deutsche zu übersetzen. Der englische Text war ein Brief, in dem die Verfasserin zwei Freundinnen vorschlägt, nach dem Schulabschluss eine Interrail-Reise durch Europa zu machen, so wie es einst ihr Vater tat, als er mit 18 Jahren verschiedene Länder Europas bereiste und dort seine Erfahrungen machte, von denen sie berichtet. Melissa Fritsch wählte den spanischen Ausgangstext, den sie ins Deutsche übertrug. Auch hier ging es um das Kulturgut, das sich z.B. schon innerhalb Spaniens von Region zu Region unterscheidet (Dialekte, Essen etc.) Andere Kulturgüter lernt man am besten auf Reisen kennen – und stellt fest, dass es mehr Brücken als Abgründe gibt.
Zusammenfassend gilt das im spanischen Text genannte Sprichwort: No hay peor ciego que el que no quiere ver. – Es gibt keinen schlimmeren Blinden als den, der nicht sehen will.

In Brüssel werden nun alle Arbeiten korrigiert und bewertet, jeder Teilnehmer bekommt neben einem T-Shirt auch eine Urkunde, und die 28 Gewinner/innen - aus jedem EU-Land eine(r) - werden im Frühjahr 2019 zur Preisverleihung nach Brüssel eingeladen. Auch wenn die Chancen auf einen Sieg gering sind, so war das Übersetzen der inhaltlich und sprachlich durchaus ansprechenden Texte eine interessante Aufgabe, eine Übung, die im Unterricht der modernen Fremdsprachen so nicht wirklich praktiziert wird.

 

EGF aktuell

Das Sekretariat ist während der Pfingstferien am Mittwoch, den 12.06. und 19.06., jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr geöffnet.

 

EGF hilft - Der Spendenlauf der Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 fand am Mittwoch, den 29.05.2019, statt. Jetzt werden die Spenden gesammelt und demnächst an die DPF übergeben.

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